Der Bund hat seinen Rahmenvertrag ‘Standardpaketversand der Bundesbehörde’ seit 1. September auf Klimafreundlichkeit umgestellt
Alle Bundesministerien und die meisten Bundesbehörden versenden zukünftig Pakete nur noch mit dem GOGREEN-Service von Deutsche Post DHL. Insgesamt sind das mehr als 500 Behörden und Dienststellen des Bundes in Deutschland. Erwartet wird eine Menge von mehr als 600.000 GOGREEN-Paketen pro Jahr für den nationalen und internationalen Versand.
„Der Bund hat eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz, deshalb ist der Umstieg auf den klimafreundlichen Versand wegweisend“, sagt Rainer Wend, Zentralbereichsleiter Politik und Unternehmensverantwortung von Deutsche Post DHL.
Andrej Busch, CEO von DHL Paket Deutschland, ergänzt: „Dass immer mehr Kunden zum GOGREEN-Versand wechseln, unterstreicht das wachsende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung und in den Unternehmen. Der Bund als neuer Großkunde für GOGREEN ist ein Beleg dafür, dass immer mehr Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in ihrem Tagesgeschäft auf Klimaschutz achten.“
Der Direktor des Beschaffungsamtes des BMI, Klaus-Peter Tiedtke, unterstreicht die besondere Verantwortung des Bundes für das Thema Nachhaltigkeit: “Mit dem Programm der Bundesregierung zur Nachhaltigkeit wurde u.a. das Thema umweltfreundliche Beschaffung mit höchster politischer Priorität versehen. Das Beschaffungsamt des BMI, das im Auftrag des Bundesverwaltungsamtes den Rahmenvertrag über den ‚Standardpaketversand der Bundesbehörden’ abgeschlossen hat, nimmt mit der Umstellung auf klimaneutralen Paketversand seine Verantwortung und Verpflichtung aus dem Nachhaltigkeitsprogramm wahr und kann den gesteckten Zielen zur Reduktion der CO2-Emission des Bundes wieder ein Stück näher kommen“
Die Deutsche Post DHL bietet das „grüne“ Paket seit fünf Jahren an, und das Volumen steigt stetig. 2010 wurden bereits 1,7 Milliarden GOGREEN-Sendungen weltweit verschickt. Der „grüne“ Service des Post- und Logistikkonzerns bündelt alle Produkte und Services, bei denen die CO2-Emissionen vollständig erfasst und ausgeglichen werden. Der Ausgleich des Ausstoßes erfolgt überwiegend über den Kauf von Emissionszertifikaten aus externen Klimaschutzprojekten und bietet so Geschäfts- und Privatkunden die Möglichkeit zum Klimaschutz. 2010 wurden mehr als 82.000 Tonnen CO2 ausgeglichen.